Nach einem Konflikt

 

Ich kann alles, was mir "passiert", negativ interpretieren.

Klar, das ist eine Möglichkeit.

 

Ich kann mich aber auch fragen:

  • Ist da nicht auch was Positives dran? Zumindest etwas zum "lernen"?
  • Wollte mir da jemand nicht auch etwas Nettes tun, auch wenn es meinen Erwartungen (=das sicherste Tor zur Hölle) nicht so ganz entsprach?
  • Was ist mein Anteil? Womit habe ich zu dem Ergebnis konkret beigetragen?
  • Was erschaffe ich mir da eigentlich? Will ich das denn?
  • Was hat das mit meiner Geschichte zu tun? Mit meinen noch nicht bearbeiteten Traumata?
  • Wenn das Ereignis Gewalt von außen beinhaltet: Was kann ich ganz konkret zukünftig tun, um mich besser zu schützen?
  • Wie sieht es aus mit meinem SelbstBEWUSSTsein, meiner SelbstLIEBE, meinem SelbstWERTgefühl?
  • Bei kommunikativen Schieflagen: Kenne ich Kommunikationsmethoden, die hilfreich sein können, und bin ich auch gewillt, diese anzuwenden?
  • Besteht meine Strategie zur Schmerzvermeidung in negativen (vermeidenden) oder positiven (zuwendenden) Bewegungen? Versuche ich eher aus dem Weg zu gehen oder gehe ich in die heilsame (gewaltfreie) Konfrontation?
  • Suche ich mir ggf. Hilfe oder habe ich eher Ausreden?
  • Schätze ich mich selbst genug, um auch den anderen - Partner, Freundin, Kollegen - schätzen zu können?
  • Verzeihe ich mir selbst? Und auch dem anderen? Bin ich bereit, RADIKAL zu vergeben, weil ich weiß, dass keiner absichtlich mir etwas "zugefügt" hat?

Du gibst immer Dein Bestes. Die anderen auch. Manchmal geht in einem konkreten Moment nicht mehr. Das ist okay. Aber ich darf diese Momente zum Lernen und für mein persönliches Wachstum nutzen. Sonst wären sie vergebens und einfach tatsächlich NUR negativ. Das wäre doch doof, oder?

 

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