Vergiss das Manifestieren. Der ganze Hokuspokus funktioniert nicht. Ich will dir heute sagen, was wirklich funktioniert.
In meiner Arbeit – bei „Die Liebe und Ich“ – arbeiten wir viel mit der Analytischen Psychologie nach Carl Gustav Jung. Jung glaubte nicht an das klassische Manifestieren. Er war davon überzeugt: Die meisten Menschen bekommen nie das, was sie wollen, weil sie nie klar zugeben, was sie wirklich wollen.
(Das Problem: Der Schatten) Wir erleben das ständig im Coaching. Jemand kommt mit einem Ziel, aber es ist nicht sein eigentliches Ziel. Beispiel: Ein junger Mann sagt, er will eine Partnerin und Familie. Doch in seinem Leben dominiert Kontrolle. Er kontrolliert seine Libido, er kontrolliert seine Intimität.
Aber Liebe braucht Freiheit. Liebe braucht Zügellosigkeit. Liebe braucht das Zutrauen ins Leben und den Mut, ins Unbewusste zu schauen, um die wahren Wünsche ans Licht zu bringen.
Jung sagte dazu einen entscheidenden Satz: „Was du bekämpfst, bleibt nicht nur bestehen, sondern kontrolliert dein Leben aus dem Schatten heraus.“
Alles, was wir unterdrücken – unsere tiefsten Wünsche, Ängste oder Gefühle –, beherrscht uns aus dem Unbewussten. Die meisten Menschen geben vor, weniger zu wollen, als sie innerlich fühlen, weil es sich gefährlich anfühlt, mehr zu fordern. So bleibt der Geist gespalten.
(Der Prozess: In 4 Schritten zur Klarheit)
Lass uns das ändern. Lass uns deine Wirklichkeit mit dem in Einklang bringen, was du wirklich, wirklich willst.
Schritt 1: Definiere den Wunsch klar und deutlich
Frag dich einmal: Was würde ich mir wünschen, wenn ich aufhören würde, so zu tun, als wäre das nicht der Fall? Nicht das, was realistisch klingt. Nicht das, was andere beeindruckt. Sondern das, was für dich wahr ist.
Schritt 2: Formuliere im Präsens
Es ist wichtig, das aufzuschreiben. Das schafft eine neue Wirklichkeit. Schreibe nicht: „Ich möchte Frieden.“ Schreibe: „Ich lebe in Frieden. Mein Körper fühlt sich geerdet an, mein Geist ist klar.“ Jung wusste: Das Unbewusste reagiert nicht auf Wünsche – es reagiert auf Identität. Dein Nervensystem verändert sich durch ein neues Selbstbild. Klarheit ist wichtiger als Positivität.
Schritt 3: Aktiviere deine Sensorik
Nimm dir jeden Morgen zwei Minuten Zeit. Stell dir dein neues Leben vor – aber nicht als Fantasie, sondern als Empfindung. Wie atmest du, wenn du dieses Leben lebst? Wie fühlst du dich in deinem Körper? Die Neurowissenschaft bestätigt heute, was Jung schon ahnte: Das Gehirn aktiviert bei lebhafter Vorstellung dieselben neuronalen Netzwerke wie bei realen Erfahrungen. Wiederholung schafft Überzeugung, und Überzeugung prägt dein Verhalten.
Schritt 4: Aktive Imagination in Bewegung
Verhalte dich für zehn Tage wie diese neue Version von dir. Nicht perfekt, nur symbolisch. Sprich langsamer, triff andere Entscheidungen, setze Grenzen. Warum? Weil es Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Es wird sich anfangs seltsam anfühlen – das ist normal. Seltsamkeit ist kein Scheitern, es ist die Umstrukturierung deines Nervensystems.
(Fazit & Call to Action)
Denk an Jungs Warnung: „Solange du das Unbewusste nicht bewusst machst, wird es dein Leben bestimmen und du wirst es Schicksal nennen.“
85 Prozent dessen, was du täglich tust und fühlst, ist unbewusst. Diese Methode bewirkt keine Wunder – sie beseitigt deine inneren Widersprüche. Und das verändert alles.
Probier es aus. Wenn du dabei Begleitung suchst, um den Schatten ins Licht zu bringen und wirklich herauszufinden, was in dir steckt: Ich begleite dich gerne.
Termine findest du HIER
Ich freue mich auf dich.

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